Die Frau, die Freitags nie kann

Die Frau, die Freitags nie kann

2 Jahre. Auf Sparflamme. Kein echtes Wochenende. Keine abendlichen Grillpartys oder Biergarten-Besuche im Sommer.
Dafür am Freitag aus der Arbeit ab ins Klassenzimmer, spät nach Hause und am nächsten Morgen wieder die Schulbank drücken. Und das mit 26.

Da kommt eine berechtigte Frage auf: Warum zum Geier mache ich das – eine Weiterbildung zur Kommunikationswirtin BAW? Die Antwort ist allerdings einfach: Weil ich das, was ich praktisch schon kann auch theoretisch unterfüttern möchte. Und das alles im Dienste seiner Majestät – also König Kunde.

Jetzt wo die ersten zwei von 24 Monaten rum sind, ist Zeit für ein kleines Resüme: Was war ich aufgeregt am ersten Tag, trotz Schultüte zum dran festhalten.
Wer ist da so alles? Sind die nett? Wie sind die Lehrer? Aber ich hab mich schnell an alle und alles gewöhnt (sogar an das frühaufstehen) – nur eins ist geblieben: die verflixte Prüfungsangst.

Der Stoff ist aber auch respekteinflößend umfangreich: Werbemittel und Werbeträger, Marketing, Außenwerbung, Texten und Gestalten von Anzeigen, Direktmarketing, Service- und Kontakt Management, Public Relations – und das alles in zwei Monaten! Aber: Was muss, das muss. Manches fällt mir ja auch relativ leicht, weil ich es tag täglich anwende. Aber manches muss ich einfach stur pauken.

Und wer serviert uns diese mal besser, mal schlechter verdaubare Kost für den Kopf? Kommunikations- und Werbeprofis aus den unterschiedlichsten Bereichen versuchen uns für ihr Thema zu begeistern und uns so viel beizubringen, dass wir im Umgang mit einem Millionenbudget nicht falsch entscheiden icon wink Die Frau, die Freitags nie kann

So, das war Mal ein kurzer Überblick über die ersten zwei Monate und ich bin schon mächtig gespannt, wie es in den nächsten 22 weiter geht.

3 Kommentare

3 Kommentare zu “Die Frau, die Freitags nie kann”

  1. Siiri Rohrmüller

    Hallo Alex,
    Glückwunsch! Eine sehr gute Entscheidung. Das habe ich mit 26 auch durchgezogen. Das Schöne: die Profs sind ausschließlich Leute aus der Praxis. Da saugt man ALLES, jede Erfahrung, jedes beispielhafte Praxisprojekt süchtig auf. Und obwohl man die Schulbank drückt: Kommunikation auf Augenhöhe, denn Profs und Schüler kommen aus der Praxis.
    2 Jahre jedes Wochenende mit den gleichen Mitstreitern, das schweißt zusammen und nach den 2 Jahren fragen sich dann alle: Was fangen wir jetzt mit den langen Wochenenden an?!

    Und bis dahin bleibt ja noch der Samstag Abend. ;-)

    Ich wünsche Dir eine spannende Zeit auf der BAW, viel Erfolg und kreatives Sprühen in der Praxisprojekt-Phase!

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  2. Andreas Wagener

    “Was, das ist doch die da, um die es sich doch bei mir dreht.
    Es ist die da?”

    …die schöne Grafiken und Logos macht. Der Immobilienmacher sagt Danke für einen gelungenen Marktauftritt.

    Und aus eigener Erfahrung lass Dir gesagt sein: Das Leben lehrt Dich am meisten. Aber dennoch ist das theoretischen Wissen eine wertvolle Grundlage.

    Liebe Grüße

    Andreas

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  3. Stefanie Fugmann

    Hey liebe Alex,

    … die Freitags nie kann. Ich bin sehr stolz auf Dich, dass Du das durchziehst mit der BAW! Ich habe großen Respekt, denn das heißt viel pauken, wenig Freizeit und trotzdem bei machen.de alles geben. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg, nette MitschülerInnen und Du weißt ja, dass Du auch auf mich zählen kannst, wenn Dir mal die Arbeit über den Kopf wächst.

    Lieben Gruß
    Steffi

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