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Mit Google kann man nicht kuscheln!

Mit Google kann man nicht kuscheln!

Mit Suchmaschinen kann ich außerdem keine Dialoge führen, ich kann sie nix fragen und von selbst erzählen sie mir erst recht nix. Sie bringen mich auch nicht zum Lachen …und umgekehrt? Pustekuchen. Völlig emotionslos. Kreuzbieder. Langweilig. Sie kaufen mir nicht mal was ab. Und trotzdem soll ich mich beim Texten nach ihnen richten. Dröge Wiederholung als SEO-Stilmittel. Key Words an der richtigen Stelle sind wichtiger, als die Botschaft, die ich eigentlich vermitteln wollte. Man könnte heulen. Oder umdenken: Vom Suchmaschinen-optimierten zum Sucher-orientierten Texten. Schließlich schreibe ich nicht für Onkel Google oder die schwachbrüstige Tante Yahoo, sondern für Menschen.

Kulturbanausen aus Billigheim

Das bedeutet, lieber Freund/Bekannter/Fan/Kunde: Ja, es ist möglich Texte zu schreiben, die Spaß und Sinn machen, die informieren, amüsieren, animieren. Bei denen sich der Leser nicht fühlt, als korrigiere er Erstklässler-Aufsätze aus der Volksschule Vollhonkhausen. Es gibt sie wirklich. Nur hat die Sache einen Haken: Das funktioniert nicht mit Billigheimern, die für ein paar Cent Content schrubben, bis der robot kommt und den Müll mitnimmt.

Herzblut, Zeit, Geld – es lohnt sich

Um es ganz klar zu sagen: Es kostet Herzblut, Zeit und eben auch Geld, um schnell gefunden und gleichzeitig gerne gelesen zu werden.  Aber. Ein doppelt unterstrichenes Aber: Es lohnt sich. Denn Menschen werden sich sehr viel stärker mit den Inhalten einer Seite befassen, wenn sie an Stelle von Pseudo-Content echte Informationen bekommen, wenn sie emotinal berührt werden und dadurch ein Begehren entwickeln. Das Problem: Dazu müsste eine neue Internet-Kultur entstehen. Aus einem reinen Vertriebs- müsste wieder ein Kommunikationskanal werden. Sprache muss wieder etwas wert sein.

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