
Einkaufserlebnis Teil 3
03. September 2008 von Andreas IlligWir haben den Tag gestern und heute genutzt, um eine Waschmaschine zu kaufen. Unsere bisherige war nach 3 Jahren kaputt. Man tut ja nichts lieber, als eine Waschmaschine zu kaufen. Für das Geld könnte man so viele schöne andere Dinge besorgen: IPHONE, IMAC, IPOD Touch usw.
Naja, was haben wir erlebt. Erster Fachmarkt: Nach ein paar Minuten taucht eine Verkäuferin auf und fragt, ob sie uns helfen könne? Bei der ersten etwas technischen Frage, meint sie, sie müsse zum Kollegen, der ist nämlich eigentlich für die Waschmaschinen-Abteilung zuständig, sie selber hätte da wenig Ahnung Der Kollege hatte nichts zu tun (er packte Kartons aus), aber kommen wollte er auch nicht (ob er auch nur im entferntesten daran denk, was für ein williges Kaufopfer eine Familie mit einer kaputten Waschmaschine ist?). Das Verkaufsgespräch wird mit dem Vorlesen der Infotafeln fortgesetzt. Wir brechen nach 5 Minuten ab.
Im 2. Laden lief im Hintergrund eine Melodie, die sich alle 30 Sekunden wiederholte. War mehr Folter, als alles andere. Der Verkäufer kam aus seiner Mittagspause angerannt. Nachdem wir ihm sagten, dass wir eine Waschmaschine suchen, entschloß er sich uns seine teuerste Maschine anzubieten. Er sprengte damit unseren Finanzrahmen um 100 PRozent (hätte er mit einer Frage rausfinden können). Alle Maschinen darunter, d.h. auch solche mit einem Preis > 1000 EURO sollten nichts taugen. Irgendwie kamen wir nicht zusammen.
Im letzten Laden, dann ein erfreuliches Erlebnis. Gute Beratung, eine Maschine der besseren Mittelklasse, passend auf unsere Bedürfnisse. Im Preis uns etwas entgegen gekommen. Lieferung 2 Tage später. So soll es sein. Ob den anderen Verkäufern klar ist, wieviel Geld sie heute verschenkt haben?
Schildern Sie doch auch Ihre Einkaufserlebnisse. Was haben Sie an Kuriositäten schon erlebt?
Fortsetzung folgt
Blog-Autor: Andreas Illig








Michael Leibrecht