Wir haben den Tag gestern und heute genutzt, um eine Waschmaschine zu kaufen. Unsere bisherige war nach 3 Jahren kaputt. Man tut ja nichts lieber, als eine Waschmaschine zu kaufen. Für das Geld könnte man so viele schöne andere Dinge besorgen: IPHONE, IMAC, IPOD Touch usw.
Naja, was haben wir erlebt. Erster Fachmarkt: Nach ein paar Minuten taucht eine Verkäuferin auf und fragt, ob sie uns helfen könne? Bei der ersten etwas technischen Frage, meint sie, sie müsse zum Kollegen, der ist nämlich eigentlich für die Waschmaschinen-Abteilung zuständig, sie selber hätte da wenig Ahnung Der Kollege hatte nichts zu tun (er packte Kartons aus), aber kommen wollte er auch nicht (ob er auch nur im entferntesten daran denk, was für ein williges Kaufopfer eine Familie mit einer kaputten Waschmaschine ist?). Das Verkaufsgespräch wird mit dem Vorlesen der Infotafeln fortgesetzt. Wir brechen nach 5 Minuten ab.
Im 2. Laden lief im Hintergrund eine Melodie, die sich alle 30 Sekunden wiederholte. War mehr Folter, als alles andere. Der Verkäufer kam aus seiner Mittagspause angerannt. Nachdem wir ihm sagten, dass wir eine Waschmaschine suchen, entschloß er sich uns seine teuerste Maschine anzubieten. Er sprengte damit unseren Finanzrahmen um 100 PRozent (hätte er mit einer Frage rausfinden können). Alle Maschinen darunter, d.h. auch solche mit einem Preis > 1000 EURO sollten nichts taugen. Irgendwie kamen wir nicht zusammen.
Im letzten Laden, dann ein erfreuliches Erlebnis. Gute Beratung, eine Maschine der besseren Mittelklasse, passend auf unsere Bedürfnisse. Im Preis uns etwas entgegen gekommen. Lieferung 2 Tage später. So soll es sein. Ob den anderen Verkäufern klar ist, wieviel Geld sie heute verschenkt haben?
Schildern Sie doch auch Ihre Einkaufserlebnisse. Was haben Sie an Kuriositäten schon erlebt?
Fortsetzung folgt
Blog-Autor: Andreas Illig
Tags: Einkaufserlebnis
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Nachdem ich schon an dieser Stelle von meinen Erlebnissen in einem großem Kaufhaus in München erzählt habe, möchte ich hier von einem neuem Erlebnis berichten.
Anfang letzter Woche wurde kurzfristig eine Firmenwohnung frei, die ich nun für ein paar Wochen übernehme. Als ich Montag abend in die Wohnung kam, fiel mir auf, dass hier nicht wie sonst im Hotel mindestens 2 Handtücher hingen. Leider hatte ich auch keines eingepackt. Ich dachte mir, dass ist kein größeres Problem, da um die Ecke sich ein Kaufhaus befand. Optimistisch betrat ich es und mit Hilfe meiner Frau (am Handy) fand ich auch die richtige Abteilung. Ich freute mich, als ich in der Abteilung auch zwei sich angeregt unterhaltend Verkäuferinnen sah.
Aber dann passierte es. Als ich mich den Handtüchern näherte, verschwanden auf geradezu wunderbarer Weise die beiden Verkäuferinnen in Nachbarabteilungen. So “irrte” ich zwischen den Handtüchern umher und entschied mich dann nach langem Zögern auch für eins, mit dem ich inzwischen sehr zufrieden bin.
Man möge meinen leicht altertümlichen Stil entschuldigen, aber das Ganze hat für mich fast märchenhafte Züge. Das Leben könnte so einfach sein, wenn es keine Kunden gäbe.
Herr Smola hat ja noch die Hoffnung, dass die Situation in wenigen Jahren besser wird und Kundenorientierung wieder stärker gelebt wird. Ich bin da sehr skeptisch.
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Tags: Einkaufserlebnis, München, Verkäuferin
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Gestern abend habe ich es gewagt, ein “großes” Münchner Kaufhaus nach 19 Uhr zu betreten. Ich wurde einfach das Gefühl nicht los, dort ein Fremdkörper zu sein. Als ich in der Zeitschriftenabteilung mir eine Fachzeitung näher anschauen wollte, “rannte” die Verkäuferin von ihrer Kasse los und fing hektisch an, direkt neben mir Zeitschriften gerade zu rücken. Daraufhin beschloß ich, mein Geld lieber woanders auszugeben.
Bei der Rolltreppenfahrt in die 4. Etage zur Computerabteilung sah ich in dem fast menschenleeren Kaufhaus viele gelangweilte Verkäufer mit einem verzweifelten Blick auf die Uhr. In der Computerabteilung war viel Platz, trotzdem meinte ein Verkäufer, direkt an der Stelle vorbei gehen zu müssen, an der ich mir einen Laptop anschaute. Ich musste ihm somit Platz machen. Eine andere potenzielle Kundin lief ein Viertelstunde lang durch die Abteilung auf der dringenden Suche nach einer Laptop-Tasche. Aber kein Verkäufer wollte sie in Ihrer Suche “stören”. Es ist auch auffällig, wieviele Geschäfte in München schon um 19 Uhr schließen.
Ein Einkaufserlebnis, das Spaß macht, stelle ich mir anders vor. Wo sind die Aktionen, die frischen Ideen, die Kunden auch nach 19 Uhr begeistern. Wie kann es dem Kunden Spaß machen, sein Geld auszugeben? Ich muss sagen, die negativen Kauferlebnisse überwiegen sehr häufig. Man erlebt sehr selten “begeisternde” Verkäufer.
Ich hoffe, daß ich an dieser Stelle demnächst auch von “begeisternden” Einkaufserlebnissen berichten kann.
Autor: Andreas Illig
Tags: Einkaufserlebnis, Kaufhaus, Kunde, München
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