Unser Recap – zur Local Web Conference 2014

Unser Recap – zur Local Web Conference 2014

Einen ganzen Tag Konferenz. Einen ganzen Tag mit Fokus auf Themen wie lokale Onlineangebote, Location based-Services, lokalem Content, Location Tracking und Smart City. Einen ganzen Tag machen.de auf der Local Web Conference. Das war für uns der 5. Februar in Kurzversion. Aber es gibt noch mehr zu sagen.

Local Web Conference 2014 aus Sicht der MacherMichael Praetorius LWC web1 300x200 Unser Recap – zur Local Web Conference 2014

Den allgemeinen Bericht mit Informationen über eine ausverkaufte Konferenz und regen Zuspruch der Teilnehmer… können Sie sicherlich bald auf der Seite der# lwc14 selbst einsehen. Unser Fokus liegt auf dem Erlebten und unserer subjektiven Meinung. Die ungeschminkte eiskalte Wahrheit über die Local Web Conference.

„Lwc auch 2015 wieder!“ – Unsere persönlichen Highlights:

Andreas Gruss:

Mein persönliches Highlight ist ein kleines Technik-Highlight für Location Based Marketing. Gehört im Vortrag: „Location Tracking – Wer und wo ist der Nutzer?“. Die sog. iBeacons haben es mir angetan. Was iBeacons sind? Kleine Helferchen, die per Bluetooth Low Energy Nutzer mit ihrem Smartphone erkennen können und am POS oder an POI passende Informationen und Services per App übertragen. Ein echter Mehrwert, wenn es um die Zielgruppen genaue Ansprache geht. Wichtig ist natürlich hier, dass der Konsument dem ganzen einwilligt und auch nicht mit Werbung penetriert wird, sondern einen Mehrwert durch die genaue Lokalisierung erhält. Ein gutes Praxisbeispiel, das vorgestellt wurde: Pendlern am Bahngleis per DB-App mitzuteilen, wo sie sich genau hinstellen müssen, um ins richtige Abteil einzusteigen. Der Einsatz dieser Technologie ist wirklich vielfältig.

Leider schläft der Einzelhandel nach wie vor. Betrachtet man die Technologien und auch den Anspruch der Konsumenten, so sollte hier ein Umdenken erfolgen. Der Onlinehandel hat klare Wettbewerbsvorteile mit Preisvergleichen, Same Day Delivery etc. Der Einzelhandel muss aktiv werden, um zu überleben.

Michael Leibrecht:Unser Stand LWCweb1 300x200 Unser Recap – zur Local Web Conference 2014

 

Mein Highlight war eigentlich die Konferenz selbst. So viele phantastische Vorträge, neue Impulse und spannende Menschen an einem Ort. Danke Andreas Gruss für die Idee auf die lwc zu gehen und Danke Stefan Sutor für die super Betreuung und dass ihr das auf die Beine gestellt habt. Durch die Vernetzung und den Input, die wir gestern gewonnen haben, starten wir gleich die ersten neuen Projekte und Kooperationen.

 

 

Alexandra Brückner:

Der Tag gestern war voller Informationen und auch vielen nerdigen Einzelheiten, die Tim mir dann ausführlich nochmal erklärt hat icon smile Unser Recap – zur Local Web Conference 2014
Für mich war ein Highlight das Thema Big Data, das unter anderem bei dem Vortrag von Nico Lumma von Lumma.de behandelt wurde.

Durch unsere Nutzung von so vielen Apps geben wir unglaublich viele Daten preis: Wo wir sind, mit wem, wann und wie wir dorthin gelangten…. Das macht vielen Angst, vor allem in Bezug auf die NSA-Affäre.

Da unsere Generation nicht mit diesen ganzen Features aufgewachsen ist, herrscht noch etwas Verwirrung. Muss ich meine Freunde fragen, ob ich das Foto posten darf? Darf ich einfach auf Fotos markieren? Ist es in Ordnung, wenn ich den Standort mit angebe? Welchen Text schreibe ich über das Foto, ohne jemandem auf die Füße zu treten? Das sind gesellschaftliche Umgangsformen, die wir auch erst erlernen müssen und die sich immer weiterentwickeln.

Sind also alle Apps böse, die meine Daten haben wollen? Man darf nicht vergessen, dass diese Funktionen uns das Leben erleichtern sollen. Wenn eine Flohmarkt-App meinen Standort haben will, dann nicht, um das an die NSA zu schicken, sondern, um mir vor allem die nächsten Ergebnisse zu meinem Standort zu zeigen. Praktisch, oder? Auch Nachrichten können ausgehend von meinem Standort angezeigt werden. Was passiert hier und was betrifft mich vielleicht?

Was also sind Nutzerdaten? ”Daten, damit der Nutzer mehr Nutzen hat!”

Rafael Alex:

Mein Highlight war der Vortrag von Georg Burtscher von russmedia.com: Seine transparente Unternehmensvorstellung – inklusive zentral-positiver wie negativer Erfahrungen der letzten Jahre – habe ich so bis dato noch nie erlebt.

In einem lokalen (und somit begrenztem) Markt in mehreren Disziplinen als Marktführer zu agieren und sich dabei nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen, das schaffen nur die Wenigstens. Grandiose Einstellung. Besonders ist jedoch eines seiner Slides hängen geblieben: auf diesem Slide stand in der ersten Zeile “Print =/ Web” und in der Zeile darunter “Web =/ Mobile”.

Tim Weisenberger:

Mir hat unter anderem das Konzept der iBeacon-Technologie gefallen. Besonders, weil es schnell und mit geringen Kosten umgesetzt werden kann. Die Technologie ist bereits in der breiten Masse der Smartphones der Konsumenten integriert. Und die Einzelhändler müssen lediglich die sogenannten iBeacons in ihren Ladenräumen anbringen und ein Stück Software in ihre App integrieren oder ihren Kunden ein Pass für das Passbook anbieten. Die Technik kann also schnell eingesetzt und genutzt werden. Eine tolle Marketingmöglichkeit auch für kleinere und mittelständische Läden.

Interessant war auch der Vortrag von Prof. Dr. Klaus Goldhammer von GOLDMEDIA zum Thema Location Based-Service. Er hat vorab Zahlen einer Studie zum Thema genannt. Schon fast 1000 Location Based-Services in Deutschland existieren bereits. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von ganzen 60%. Beeindruckend und definitiv eine neue Generation der Service-Dienstleistung, die künftig noch schneller Zuwachs bekommen wird und den Nerv der Zeit trifft.“

 

Das Macher-Fazit und ein neues Projekt Raul Krauthausen LWC web1 300x200 Unser Recap – zur Local Web Conference 2014

Besonders bewegt hat alle Macher Raul Krauthausen. Er hat das Projekt Wheelmap ins Leben gerufen. Auf einer Karte werden dabei durch die Community alle Orte markiert, die rollstuhlgerecht oder eben nicht sind. Dadurch erleichtert er 1,6 Mio. Rollstuhlfahrern den Alltag. Kann ich beim Bäcker einkaufen oder versperren mir Stufen den Weg? Eine kurze Frage, eine schnelle Antwort aber alles entscheidend. Um künftig besonders Einzelhändler auf diese Problematik hinzuweisen und sie auch auszumerzen, bietet Raul z.B. dem kleinen Bäcker oder Metzger eine Rampe an. Barrierefreiheit will er schaffen und stößt dabei selbst auf Barrieren. Denn die Kommunikation mit den Entscheidern im Einzelhandel ist kompliziert. Oft verschwindet sein Angebot z.B. ungelesen in E-Mailpostfächern.
Doch dem verhelfen nun die Macher Abhilfe! Unser neues Projekt: Raul Krauthausen bei seiner Mission unterstützen! Wir freuen uns drauf.

 

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